Die Blukar LED-Taschenlampe tritt als günstiges Set an: Für den im Test aufgerufenen Preisbereich um 14,97 € gibt es zwei Metall-Taschenlampen inklusive Batterien. Das klingt nach Ramsch – fühlt sich aber erst mal nicht so an, denn beide Gehäuse wirken robust und alltagstauglich.
Lieferumfang: zwei Lampen, Akku, Adapter, Dichtungen und Transport
Zum Paket gehören neben den zwei Lampen auch ein 26650-Akku für die große Lampe, außerdem Batterien und Adapter als Ausweichlösung, falls Laden gerade keine Option ist. Für die Abdichtung liegt ein kompletter Satz Gummiringe bei; dazu kommen eine Gürtel-Tasche und ein Case, damit das Set nicht lose in der Schublade herumfliegt. In dieser Preisklasse ist genau dieses „alles dabei“ der Punkt, der den Ausschlag geben kann.
Bedienung im Alltag: klein simpel, groß mit Modi und Speicher
Die kleine Lampe macht genau eine Sache: an und aus. Mehr gibt es nicht einzustellen – das ist für Handschuhfach, Keller oder als Reserve durchaus ein Vorteil, weil man nichts „falsch klicken“ kann.
Die große Lampe ist deutlich funktionsreicher: Beim Einschalten zeigt sie den Akkuzustand an. Ein kurzer weiterer Druck schaltet durch die Helligkeitsstufen, zusätzlich stehen Strobo und SOS bereit. Praktisch im Alltag: Der zuletzt genutzte Modus bleibt gespeichert, und mit langem Druck geht die Lampe aus.
Akku und Powerbank: 26650-Zelle direkt in der Lampe laden
Im Inneren arbeitet ein 26650-Akku, der sich direkt in der Lampe laden lässt. Das spart ein externes Ladegerät und passt zum „Set für alles“-Ansatz. In der Praxis kommt noch eine Funktion dazu, die man in dieser Klasse nicht zwingend erwartet: Die Lampe kann als Powerbank dienen – ein angeschlossenes Smartphone wird darüber tatsächlich geladen. Für Camping, Garten oder Stromausfall ist das mehr als ein Gimmick, weil man damit ein zusätzliches Notfall-Tool im Rucksack hat.
Licht im Praxistest: die große Lampe macht den Unterschied
Draußen in der Dunkelheit zeigt sich schnell, wie die Rollen verteilt sind: Die kleine Lampe liefert Licht, bleibt aber eher zweckmäßig – genug, um direkt vor den Füßen oder im Nahbereich etwas zu erkennen.
Spannend wird es mit der großen Lampe: Sie leuchtet den Hof sichtbar ordentlich aus und eignet sich damit tatsächlich zum Spazierengehen oder fürs Grundstück. Über die verstellbare Linse lässt sich der Lichtkegel von breit auf eng stellen. Im engsten Zoom ist der Spot so stark fokussiert, dass als Lichtbild sogar ein rechteckiges Muster der LED-Fläche erkennbar wird – typisch für diese Zoom-Optik. In der Praxis ließ sich zudem ein Haus in etwa 500 m Entfernung noch gut anstrahlen. Das ist kein Laborwert, aber als Alltagsbeleg für Reichweite ziemlich aussagekräftig.
Technische Daten: Herstellerwerte sind hier nicht die Hauptwährung
Auf dem Papier locken günstige Lampen oft mit „unglaublichen“ Lumen-Zahlen. Genau darauf sollte man sich bei solchen Produkten nicht verlassen – im Test standen deshalb sichtbares Ergebnis und Bedienbarkeit im Vordergrund. Und da liefert die große Lampe: simpel genug, um sie sofort zu nutzen, aber flexibel genug, um zwischen Flutlicht und Reichweite umzuschalten.








